Doch nicht Abfall vom Glauben!

„… lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt …“ – Hebr 12,1

(Predigt) „… Mit dieser Sünde meint der Hebräerbrief das ungeduldige Aufbegehren gegen Gott, unser Murren gegen die Wege, die er manchmal mit uns geht, bis hin dazu, dass wir das nicht mehr länger mitmachen wollen. Nicht wahr, es kann so leicht sein, dass wir Gottes Treue zu uns in Zweifel ziehen und ihm sogar böse Absichten unterstellen. So wie einst Israel nach dem Auszug aus Ägypten in der Wüste immer wieder murrte und Gott dann auch beschuldigte, er habe sie nur aus Ägypten gebracht, um sie hier in der Wüste elend zugrundegehen zu lassen.

Wir, die Christenheit, sind das neue wandernde Gottesvolk, vom Heiland auf den Weg ins gelobte Land gebracht, ins Land, wo wir endlich zur Ruhe kommen und den Frieden Gottes in vollen Zügen genießen werden. Sollten uns Schwierigkeiten, Belastungen, Entbehrungen, Widrigkeiten, die uns unterwegs zugemutet werden, daran irre machen, dass wir mit Jesus auf dem richtigen Weg sind? Sollten sie uns gar dazu bringen, vom Glauben abzufallen? Nein, dazu sollte es um Gottes willen nicht kommen. …“

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