Johannisbeeren

Johannes der Täufer – Matth 3,1ff

(Predigt) „… Noch nicht lange haben wir Johannistag gehabt (24.06.) und schon tagelang gibt es bei uns daheim herrliche Johannisbeeren zum Nachtisch. Eine gehörige Säure haben diese Beeren in sich, aber auch eine wunderbare Süße. Beides charakterisiert auch ihren Namensgeber, Johannes den Täufer und sein Amt. Die Säure: Johannes legt den Finger in unsere Wunden. Er bekräftigt Gottes heiligen Willen und benennt unsere Verfehlungen; er warnt vor dem Gericht Gottes, das auch dem Frömmsten unter uns droht. Dann der Übergang vom Sauren zum Süßen: Johannes ruft zur Buße und lädt ein zur Taufe, in der unser altes, böses Wesen abgetan wird; es wird für immer versenkt im Taufwasser. Und dann die volle Süße: Er weist uns an den, der die Taufe zum Sakrament der Neugeburt macht, an den, der uns aus dem Taufwasser auferstehen lässt in ein neues Leben hinein, das Gott gefällt; er weist uns an den, der heilt, rettet und selig macht. …“

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