Re-Inkarnation

„… einige aber zweifelten“ – Matth 28,17

(Predigt) „… Sie zweifelten, obwohl Jesus leibhaftig vor ihnen stand.

Dabei gibt es heute genug Menschen, die ernsthaft davon ausgehen, dass es nach dem Tod weitergeht. Denken wir nur daran, wie viele sich mit Re-Inkarnation beschäftigen, also mit der in Indien beheimateten Lehre von der Wiederverkörperung. Sie halten eine Wiederkehr für möglich und wahrscheinlich, wer weiß wie oft und wer weiß, in welcher Form, als Mensch, als Tier, als fehlerhaftes oder als geläutertes Wesen und spekulieren sich alles Mögliche zusammen. Auferstehung dagegen erscheint ihnen nicht als glaubhaft.

Auferstehung ist allerdings auch etwas anderes! Während bei jener Re-Inkarnationsvorstellung eigentlich alles beim Alten bleibt, alles immer wieder von vorn beginnt, nach dem Tod immer auch wieder vor dem Tod ist – im Grund ein trostloser Kreislauf, bezeugt die österliche Botschaft von der Auferstehung ein Leben, das den Tod wirklich hinter sich gelassen hat, ein neues, ewiges Leben. Und sie bezeugt, dass Gott dieses unerhörte, unüberbietbar hoffnungsvolle Programm für uns mit der Auferstehung Jesu von den Toten am dritten Tag gestartet hat.

Wenn das die Wahrheit ist, und es ist die Wahrheit, dann zeigt sich wieder einmal, wie dumm wir Menschen uns anstellen. Wir befassen uns oft in blindem Eifer mit allerlei Minderwertigem und dazu rein Spekulativem; das Größere, ungleich Wertvollere und bestens Bezeugte stellen wir mit unseren Zweifeln in Frage oder tun es von vornherein ganz ab. …“

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