Weiterhin böse

Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. …“ 1 Mose 8,21

(Predigt) „… ‚ist böse von Jugend auf’. Diese sehr ernüchternde Feststellung Gottes steht auch jetzt wieder da. Sie hatte ihn zuvor dazu bewegt, in der Sintflut Schluss zu machen mit dieser Menschenwelt. Jetzt nimmt er diese traurige Tatsache zum Anlass, dann eben von sich aus, auf seiner Seite für neue Voraussetzungen zu sorgen. Gerade weil es so hoffnungslos aussieht mit dem Menschen, will er nicht länger auf Besserung setzen und den Bestand der Welt davon abhängig machen. Die Menschen und ihre Bosheit sollen ihn nicht noch einmal dazu bringen, sein Schöpfungswerk zu vernichten. Vielmehr will er der Erde und den auf ihr lebenden Menschen und Tieren unabhängig von den Menschen und ihrem Wesen seine großen Segnungen gewähren und bis zum Ende erhalten: Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. …“

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