Vorwegverwirklichung

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht“ – Hebr 11,1

(Predigt) „… Wenn man den Aussagen im ursprünglichen griechischen Text genauer nachgeht, findet man, dass Glaube hier gerade nicht als etwas Vages, letztlich Ungewisses beschrieben wird. … Vielmehr ist der Glaube geradezu etwas Substanzielles, ein wesenhafter Niederschlag, eine Vorwegverwirklichung erhoffter Dinge (‚hypostasis’). … Wo Luther übersetzt hat: Ein ‚Nichtzweifeln’, ist im griechischen Urtext von einem Überführt-sein die Rede (‚elegchos’). ..,. Menschen, die im Glauben leben, sind überführte Leute; etwas hat sich ihnen als seinsmächtige Wirklichkeit aufgedrängt; sie sind davon über-zeugt worden. …“

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